Industriebedarf

Rauchende, staubende und lärmende Arbeitsplätze, wie man sie noch von früher kannte, gehören langsam aber sicher dank gesetzlicher Regeln und technischen Vorschriften der Vergangenheit an. Moderne Arbeitsplätze in Gewerbe und Produktion müssen heute mehr denn je höchsten Ansprüchen an Effektivität, Produktivität und somit ergonomischen Arbeitsbedingungen genügen.

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Arbeitsstätten entsprechend der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) einschließlich des Anhangs so eingerichtet und betrieben werden, dass keine Gefährdung für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten entsteht. Unter Arbeitsstätten versteht man Orte in Gebäuden oder im Freien, die sich auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle befinden und die zur Nutzung für Arbeitsplätze vorgesehen sind. Zusätzlich zählen Orte in Gebäuden oder im Freien, die sich auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle befinden und zu denen Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit Zugang haben, zur Arbeitsstätte.

Im Hinblick auf die Prävention von arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen sind Arbeitgeber verpflichtet Gefährdungen durch Fehlbelastungen bei der Arbeit zu erkennen und abzubauen. Die hohe Relevanz von Wirbelsäulenerkrankungen und Rheumatismus macht deutlich, dass besonders zur Vermeidung dieser Erkrankungen Handlungsbedarf für eine präventive Arbeitsgestaltung besteht. Durch ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen und durch richtiges Verwenden von technischen Hilfsmitteln (z.B. höhenverstellbare Werkbänke, ergonomische Laborstühle, Trage- und Hebehilfen, elektrisch betriebene Flurförderzeuge etc.) lassen sich die körperlichen Belastungen von Beschäftigten deutlich reduzieren. Neben der Verfolgung des humanitären Ziels des Gesundheitsschutzes für den einzelnen birgt die Prävention auch ein erhebliches Potential der Kosteneinsparung durch vermiedene Ausfallzeiten.

Sehr gesundheitsschädlich sind auch Zwangshaltungen (z.B. Über-Kopf-Arbeiten, Verdrehungen des Oberkörpers, Arbeiten auf Knien oder in gebückter Stellung). Sie führen zu muskulären Dysbalancen und chronischen Muskel-Skelett-Erkrankungen. Auch Nerven und Gefäße sind durch Zwangshaltungen gefährdet. Bei extremen Winkelstellungen der Gelenke und hohen Kräften und Gewichten kann es auch zu Durchblutungs- und Kreislaufstörungen kommen.

Um solche Arbeiten zu erleichtern, ist zunächst eine Gefährdungsbeurteilung der Arbeitsplätze nötig. Kleine Unternehmen brauchen dafür Unterstützung. Bei den Krankenkassen gibt es Statistiken, welche Krankheiten bei welchen Tätigkeiten häufig auftreten. Bei der Umsetzung von mit dem Unternehmen abgestimmten präventiven Maßnahmen arbeiten Berufsgenossenschaften und Krankenkassen eng zusammen. Seit Mitte 2008 lassen sich bestimmte Gesundheits-Vorsorgemaßnahmen des Unternehmens mit jährlich 500 Euro pro Mitarbeiter steuerlich absetzen.

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